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Osteoporotische Knochenbrüche können auch nach ihrer Abheilung zu Schmerzen führen. Wird der Schmerz chronisch, so stellt dies für die Betroffenen in der Regel eine große Belastung dar.

Mangelnde körperliche Bewegung verstärkt den Muskel- und Knochenabbau. Aus diesem Grund sollten sich Patienten auch nach einem Knochenbruch möglichst schnell wieder bewegen. Krankengymnastik und Rehabilitation bilden hier eine wichtige Unterstützung. Auch die vorübergehende Einnahme von Schmerzmitteln kann sinnvoll sein. Art des Schmerzmittels sowie die Dauer der Einnahme sollte individuell auf die betroffene Person abgestimmt werden. Ebenfalls ist von Bedeutung, dass sich die Patienten von ihrem Arzt über potenzielle Nebenwirkungen aufklären lassen. Manchmal sind die Schmerzen sehr stark und lassen sich mit herkömmlichen Schmerzmitteln nicht behandeln. In diesem Fall kann die Überweisung in eine Schmerzambulanz sinnvoll sein.

Auch Wärmebehandlungen und Elektrotherapie helfen die Muskulatur zu entspannen und Schmerzen zu lindern. Ist der Oberkörper durch vermehrte Wirbelkörpereinbrüche stark nach vorne gebeugt, verhelfen Orthesen zu einer aufrechteren Haltung. Orthesen sind orthopädische Leibmieder mit eingeschobenen Korsettstäben. Es gibt sie, je nach Bedarf, in verschiedenen Varianten.

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